Basketball-Superstar Stephen Curry hat die nächste Galavorstellung in der NBA geliefert. Der 37-Jährige war beim 134:125 seiner Golden State Warriors bei den Memphis Grizzlies mit 52 Punkten nicht zu stoppen. Dank der überragenden Leistung Currys, der zwölf seiner 20 Versuche aus der Distanz traf, liegen die Warriors in der Western Conference als Fünfter weiter auf Play-off-Kurs.
Die Grizzlies hingegen kassierten unter Tuomas Iisalo die nächste Niederlage und fielen auf Platz sechs zurück. Iisalo, der die Telekom Baskets Bonn 2023 zum Champions-League-Sieg geführt hatte, war nach der Entlassung von Taylor Jenkins als Interimscoach bei Memphis eingesetzt worden. Nach dem 137:145 in der Nacht zu Sonntag beim Debüt gegen die Los Angeles Lakers und dem 103:117 gegen Rekordmeister Boston Celtics war es die dritte Niederlage.
Nach seiner nächsten Pleite hatte jedoch auch der Finne nur bewundernde Worte für Curry übrig. "Es ist eine Augenweide, wie er agiert", sagte Iisalo: "Wir wollten nicht, dass er Drei-Punkte-Würfe macht - und er hat trotzdem einen Weg gefunden, loszulegen. Es ist sehr schwer, einen Spieler dieses Kalibers zu stoppen."
Angesichts der überragenden Vorstellung Currys, der bereits zum zweiten Mal in dieser Saison und zum insgesamt 15. Mal in seiner Karriere ein 50-Punkte-Spiel ablieferte, geriet das Triple-Double seines Teamkollegen Draymond Green (13 Punkte, 10 Rebounds, 12 Assists) schon fast in den Hintergrund.
"Der Mann ist 37 Jahre alt, das ist unglaublich", schwärmte Warriors-Coach Steve Kerr von Curry. "Die Kondition, das Können, die Kühnheit, der Glaube - es ist unglaublich, Steph bei der Arbeit zuzusehen."
Nikola Jokic kam sogar auf den NBA-Saisonbestwert von 61 Punkten, der dreimalige MVP spielte beim 139:140 seiner Denver Nuggets gegen die Minnesota Timberwolves nach zweiter Verlängerung aber auch 53 Minuten. Als erst dritter Spieler in der Ligageschichte schaffte der Serbe ein Triple-Double mit mindestens 60 Punkten, Jokic stand nach der Halbzeitpause permanent auf dem Parkett.
Giannis Antetokounmpo beendete derweil die Niederlagenserie mit den Milwaukee Bucks. Nach vier Pleiten in Folge setzte sich das Franchise um den griechischen Superstar mit 133:123 gegen die Phoenix Suns durch, Antetokounmpo glänzte dabei mit 37 Punkten als bester Werfer seines Teams. Die Bucks liegen auf Rang sechs in der Eastern Conference.